Inforundschlag / Veranstaltungshinweise Oktober 2014

Wie folgt kurz ein paar Veranstaltungshinweise.


Freitag 26. September 2014 – 18:00 – 22:00

Café Courage Treibhaus e.V. Bahnhofstraße 56 04720 Döbeln

Der Fall „Mügeln“ – Die Entwicklung rassistischer Hegemonien und die Ausbreitung der Neonazis

Auf dem Altstadtfest im Spätsommer 2007 gab es rassistisch motivierte Übergriffe in Mügeln: Neonazis attackierten eine Gruppe, weil sie ihnen das Recht absprachen, am Fest teilzuhaben. Infolgedessen kam es zu Ausschreitungen, an denen neben der regionalen neonazistischen Szene Mügelner Bürger_innen unterschiedlicher Generationen teilnahmen.
Dr. Britta Schellenberg (Centrum für angewandte Politikforschung, LMU München)  analysiert in der Studie zum Fall „Mügeln“ institutionellen Rassismus, Schwäche und Schwächung demokratischer Kultur und die Durchsetzung rassistischer und demokratiefeindlicher Zustände in einem lokalen Raum.
Unter Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmenden wollen wir diskutieren, was eine gelingende Auseinandersetzung mit rassistischen Praktiken im lokalen Kontext bedeutet und benötigt.


Freitag, 26. September 2014 19 Uhr

Ort: Kraszewski-Museum, Nordstraße 28, Dresden

Papusza – Das Leben der Roma-Lyrikerin Bronisława Wajs

Film und Gespräch

Die außergewöhnliche Geschichte einer ganz besonderen Frau, die den Mut hatte, sie selbst zu sein.

Polen, Anfang des 20. Jahrhunderts – Bronisława Wajs, bekannt als Papusza („Puppe“ auf Romani), ist eine der bekanntesten Roma-Lyrikerinnen. Gegen den Widerstand ihrer Familie lernt sie lesen und schreiben. Durch die Begegnung mit einem polnischen Reporter, den sie am Roma-Leben teilhaben lässt, wird ihre Arbeit bekannt.

Später übersetzt sie einige ihrer Lieder mit Unterstützung des Dichters Julian Tuwim ins Polnische und veröffentlicht sie. Papusza wird wegen ihrer Zusammenarbeit mit dem polnischen Reporter von ihrem Clan als Verräterin ausgeschlossen. Der Film zeigt die schwierige Situation des Lebens in zwei Welten.

Die Filmvorführung ist der erste Teil einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe über die Geschichte und das Leben von Roma in Polen. Die zweite Veranstaltung – eine Diskussion mit Romavertreterinnen aus Polen – findet am 29.09. 2014 um 19.30 Uhr in der Brücke-Villa statt.

Im Rahmen der

Polnischen Kulturtage und der Interkulturellen Tage

Gefördert durch

den Freistaat Sachsen, die Kulturreferentin für Schlesien, Museen der Stadt Dresden

Kontaktperson: s.gaertner@bmst.eu

Eintrittspreis: 7 Euro

Download: Flyer_Papusza_WEB.pdf


 

Samstag 27.9.2014 16Uhr

Die tsch. Neonaziparteil DSSS (Partei der sozialen Gerechtigkeit) ruft zum 27.9.2014 zu einer Demonstration unter folgendem Motto auf:  „Islam nein danke, hier ist Europa“. Der braune Spuk beginnt 16 Uhr auf dem Platz náměstí Svobody (Freiheitsplatz – welch´ ein Hohn) im nordböhmischen Teplice.

Gegenaktivitäten sind bisher nicht bekannt, es bleibt aber zu hoffen das selbige stattfinden werden.


Montag, 29. September 19:30 Uhr

Ort: Brücke/Most-Zentrum Dresden

Roma in Polen heute – Zwischen Tradition und Gegenwart

Vortrag und Gespräch mit Vertreterinnen von Roma-Organisationen aus Polen

Roma gehören zu den größten Minderheiten in Europa. Zuletzt wurden auf dem Rücken „der Roma“ Armutsdebatten und Verteilungskämpfe ausgeführt. Welche Geschichte haben Roma in Polen? Welche Herausforderungen erleben Roma in Polen heute? Joanna Talewicz-Kwiatkowska, Vizepräsidentin der Romavereinigung Polen, und eine Sozialarbeiterin aus Wroclaw berichten.

Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der

Polnischen Kulturtage und der Interkulturellen Tage

Gefördert von

Land Sachsen, Kulturreferentin für Schlesien, Museen der Stadt Dresden

Kontaktperson: s.gaertner@bmst.eu

Download: Flyer_Roma-in-Polen_WEB.pdf


Dienstag, 30.09.2014 Filmtipp:

„Judgement in Hungary“ H/D 2013; R: Eszter Hajdú RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg)

Ausstrahlun Dienstag, 30.09.2014, 23:15 –> 00.50 | 95 Min.

Der Prozess von Budapest Budapest, 25. März 2011: Einer der spektakulärsten Prozesse der ungarischen Nachkriegsgeschichte beginnt. An diesem ersten Verhandlungstag ist das Medieninteresse groß. Verhandelt wird ein Kapitalverbrechen, das aus Hass gegen eine Minderheit begangen wurde. Knapp zweieinhalb Jahre dauert der Prozess um die Mordserie an ungarischen Roma. Vier Männer sind angeklagt, Anschläge mit rechtsextremistischen Motiven verübt zu haben. Zwischen Juli 2008 und September 2009 starben bei diesen Anschlägen insgesamt sechs Menschen, darunter ein Kind. Weitere fünf Menschen wurden schwer verletzt. Nach beispiellosen Pannen bei den polizeilichen Ermittlungen und dem Verdacht einer Verwicklung der Geheimdienste in die rassistisch motivierten Morde steht das Gericht von Anfang an unter enormem öffentlichen Druck. Die ungarische Filmemacherin Eszter Hajdú hat exklusiv den Prozess gegen die drei Hauptangeklagten und ihren Komplizen beobachtet. Bisher wurde noch kein Prozess gegen Neonazis lückenlos im Gerichtssaal filmisch dokumentiert. Ihr Gerichtsdrama – ein beklemmendes Protokoll des Unfassbaren, das tiefe Einblicke in die ungarische Gesellschaft gewährt. Nach fast 170 Verhandlungstagen wurden die Hauptangeklagten zu lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt. Doch ist damit Gerechtigkeit für die Opfer erreicht? Die ungarische Roma-Bevölkerung lebt weiterhin in Angst. Mindestens ein Täter, der an den Morden beteiligt war, ist noch auf freiem Fuß. Die Tragödie und der Schmerz der Roma sind in der ungarischen Gesellschaft noch immer ein Tabu. (Senderinfo)


 

Mittwoch 1.Oktober 2014 19:00 Uhr

Martin-Luther-Straße 21, 01099 Dresden

Die Situation der Sinti und Roma heute

Eine Kooperationsveranstaltung der RLS Sachsen und dem Europabüro der MdEP Dr. Cornelia Ernst.
Über kaum eine andere Bevölkerungsgruppe wissen “wir” so wenig und meinen zugleich so viel Negatives zu wissen wie über Sinti und Roma. Bis heute wird von europäischen, auch deutschen PolitikerInnen, unter Verwendung tradierter anti[roma]istischer Klischees und Schlagworte („Überschwemmung“, „Völkerwanderung“) die Forderung nach Ausschluss und Abschiebung von Roma erhoben. Gemeint sind in aller Regel Roma aus Osteuropa, vornehmlich aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und Mazedonien.Die Fluchtgründe eingewanderter Roma, die Lebensumstände in Deutschland und Diskriminierungserfahrungen treten in den populistischen Debatten oft gänzlich in den Hintergrund.Wie eine erfolgreiche Umsetzung europäischer Gesetze aussehen, wie Vorbehalte und Ressentiments abgebaut und die Lebenssituation von Roma in Europa verbessert werden können, ist Thema des Abends.Gespräch mit Romani Rose (abgesagt) und Cornelia Ernst.

Donnerstag, 2. Oktober 2014, ab 14 Uhr

10 Jahre Roma-Zentrum in Děčin-Boletice (Tschechische Republik)

Anlässlich der zehnjährigen Kooperation des Romazentrums Indigo in Děčin-Boletice mit der SPD-AG Elbe/Labe findet ab 14 Uhr eine Veranstaltung mit Redebeiträgen, Tanz usw. statt.


Samstag 4. Oktober 2014 13:00 Uhr

Roma Pride in Prag (Tschechische Republik) – Pochod romské hrdosti Praha

13 Uhr Start der Roma Pride auf dem Altstädter Markt (Staroměstské náměstí)

Begleitprogramm (Änderungen vorbehalten)

9:30 Uhr bis 12 Uhr Vorbereitung und Kennenlernvormittag
18 Uhr Roma Café Debatte „Roma in der Vergangenheit und heute“

18 Uhr Workshop „Traditioneller Roma Tanz und Gesang“

20:30 Uhr Konzert mit Gypsy Kubo (Traditionelle Roma Musik)

21:30 Uhr Konzert mit De La Negra (engagierte junge Hip-Hop Crew aus Krupka/Nordböhmen)

22:30 Uhr „Romano Jam“: Musiker der Welt, vereinigt euch!

Rahmenprogramm findet in der Straße Bubenská 1 statt.

Weitere Informationen auf Tschechisch hier.

10665920_836391583058343_3760706481623773213_nPROGRAM ROMA PRIDE 2014
13.00 Opening of the March, Terne Cave, Old Town
Square
Accompanying program of the march
9.30 – 12.00 Ride for happiness
Program for children from 5 to 9 years about skateboarding.
*
Workshop of musical instruments from recycled materials.
Workshop production of wallets and other gifts from
recycled materials for fundraising purposes for Roma Pride
event.
16.00 Common Prayer for Peace at the Infant Jesus
18.00 Roma Roma Café debate “Roma in the past and today”.
18.00 Workshop of traditional Roma dance and music
20.30 Gypsy Kubo
Traditional Roma music.
21.30 De La Negra
Engaged young hip hop Krupka.
22.30 Romano Jam
Musicians of the world unite!
00.00 DJ is everyone who wants
Accompanying program runs from 18 o´clock in the club “Podnik”, Bubenská 1, metro stop
“Vltavská”.
* A part of the workshop is a short fairy-tale starting at 10.00 and 11.00 am.


Sonntag 5. Oktober 2014

Angekündigte Neonazidemonstration der DSSS (Partei der sozialen Gerechtigkeit) in Duchcov (Dux) 14 Uhr auf dem Platz Náměstí Republiky (Platz der Republik) und 16 Uhr in Krupka auf dem Platz Mariánské náměstí. Beide Veranstaltungen sind in der Nähe von Teplice (Nordböhmen/Tschechische Republik) und richten sich mit aller größter Wahrscheinlichkeit gegen die dort lebende Roma Minderheit.

Gegenaktivitäten der NGO Konexe sind zu erwarten. Zum Hintergrund hier und hier.

Mittwoch 8.Oktober 2014 16:00 Uhr Podiumsgespräch Aula der alten Nikolaikirche, Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig

Zur aktuellen politischen Situation in Ungarn

Podiumsdiskussion

In Zusammenarbeit mit der Initiative „Leipzig Korrektiv“ sowie der Bürgerrechtsbewegung für die Republik“ (Polgárjogi Mozgalom a Köztársaságért) aus Ungarn.

Am Vorabend des 25. Jahrestages der „Friedlichen Revolution“ und des Leipziger Lichtfestes, findet ein Podiumsgespräch, zur aktuellen politischen Situation in Ungarn, mit Magdalena Marsovszky und György Dalos, beide Mitglied der Initiative „Leipzig Korrektiv“ statt. Moderiert wird diese Veranstaltung durch die freie Autorin und Journalistin  Thyra Veyder-Malberg.

Der 1943 in Budapest geborene Schriftsteller György Dalos wurde 1968 wegen „maoistischer Umtriebe“ zu einer siebenmonatigen Haftstrafe verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Nach Verhängung eines Berufs- und teilweisen Publikationsverbots war György Dalos als Übersetzer tätig. 1977 gehörte er zu den Mitbegründern der demokratischen Oppositionsbewegung in Ungarn. 1988/89 gehörte er zur Redaktion der ostdeutschen Untergrundzeitschrift Ostkreuz. Von 1995 bis 1999 war er Leiter des „Hauses Ungarn“ in Berlin und 1999 Koordinator des Themenschwerpunktes „Ungarn“ der Frankfurter Buchmesse. In seinem Buch “Ungarn in der Nußschale” (2004) warnte György Dalos sein Heimatland prophetisch davor, soziale Fragen autoritär zu beantworten. György Dalos hielt am 9. Oktober 2012 zum Leipziger Lichtfest in der Nikolaikirche die traditionelle „Rede zur Demokratie“, er ist unter anderem auch Preisträger des „Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung“  2010.

Magdalena Marsovszky ist eine deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin und Lehrbeauftragte an der Hochschule Fulda – University of Applied Sciences im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften. Weiterhin ist Sie Vorstandsmitglied im Villigster Forschungsforum zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e. V. des weiteren Mitglied in der[s.g.]  Gesellschaft für Antiziganismusforschung sowie Vorstandsmitglied der „Bürgerrechtsbewegung für die Republik“ (Polgárjogi Mozgalom a Köztársaságért), hervorgegangen aus der „Roma Bürgerrechtsbewegung“ in Ungarn.

Magdalena Marsovszky, György Dalos sowie der kürzlich verstorbene Pfarrer Christian Führer, ehemalige Gemeindepfarrer der Nikolaikirche in Leipzig, in der seit 1982 wöchentlich Friedensgebete stattfanden, sind Unterzeichner des „Appell gegen Entdemokratisierung, gegen Rassismus, Antisemitismus, [s.g.] Anti[roma]ismus und Homophobie! – Die autoritäre Wende in Ungarn aufhalten!“ vom Oktober 2013.


Mittwoch 08.10.2014 19.00 Uhr Gespräch Erich Zeigner Haus Zschochersche Straße 21 04229 Leipzig

 

Roma im heutigen Ungarn – auf der Suche nach Freiheit und Demokratie

Roma sind Ungarns größte Minderheit. Sie leben seit dem 15. Jahrhundert in Ungarn und sind in Kultur und Gesellschaft fest verankert. Leider nimmt die Diskriminierung der Roma in Ungarn mehr und mehr zu: Sie werden aus den Städten vertrieben, in den Schulen gemieden und ausgegrenzt, in ihren Rechten beschnitten und müssen sogar um ihr Leben fürchten.
Besonders die aktuelle Regierung Ungarns unterstützt diesen Prozess der Diskriminierung und versucht Roma zu Menschen zweiter Klasse zu machen.

Wie leben Roma in Ungarn? Welchen Vorurteilen und Stereotypen werden sie ausgesetzt? Warum trägt die ungarische Regierung so viel zur Unterdrückung bei? (Wie) hilft die EU? Und wie kann die Minderheit in Ungarn und Europa gestärkt werden?

Vor dem Hintergrund des 9. Oktobers und der Einladung des ungarischen Präsidenten als Ehrengast zum Leipziger Lichtfest, möchten wir am 08.10.2014 um 19.00 gemeinsam mit dem ungarischen Bürgerrechtler und Rom Aladár Horváth und der deutsch-ungarischen Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky über diese und andere Fragen sprechen.

Es diskutieren Aladár Horváth (ungarischer Bürgerrechtler) und Magdalena Marsovszky (deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin), Moderation Petra Čagalj Sejdi (Vorstand Romano Sumnal e.V. und Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen Leipzig).

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Erich-Zeigner-Haus e.V. und des sächsischen Romavereins Romano Sumnal e.V.

Weitere Infos hier


Donnerstag 09.10.2015 Demonstration Leipzig Augustusplatz

Mehr Freiheit und Demokratie in Ungarn

Mit großer Sorge verfolgen wir die Entwicklungen der letzten Jahre in Ungarn.
Seit 2010 steht Ungarn wieder in einer politischen Wende – weg von der Demokratie – hin zu einem autoritären, nationalistischen Staat.
Politiker, die Ungarn einst in die Freiheit geführt und diese für das Volk verteidigt haben, erließen in den letzten vier Jahren
Verfassungs- und Gesetzesänderungen, die das Verfassungsgericht faktisch entmachtet haben Minderheiten offensichtlich ausgrenzen und diskriminieren
Rechte der Minderheiten relativieren die Pressefreiheit nahezu außer Kraft setzen Ungarn zu einem ethnonationalistischen Staat entwickeln.

Aus diesem Grund wollen wir besonders in den Tagen des Erinnerns an die Friedliche Revolution in der DDR vor 25 Jahren nicht die Augen verschließen, sondern dorthin schauen, wo in Europa Freiheit und Demokratie missachtet werden. Die Feierlichkeiten des 09. Oktober in Leipzig sollten Raum bieten, diese Kritik vor dem Vertreter des Ungarischen Staates, Präsident Janos Ader, offen auszudrücken.

Daher laden wir ein, mit uns ab 18.30 neben dem Augustusplatz/Ecke Hauptpost
für Freiheit von Medien und Presse; den Schutz von Minderheiten und den Erhalt demokratischer Grundrechte und politischer Partizipation in Ungarn zu demonstrieren.

Am Dienstag den 07.10. wird es dazu ein Vorbereitungstreffen aller Teilnehmer in der grünen Geschäftsstelle geben um 19.00 – Hohe Straße 58


 

11. Oktober 2014 19 Uhr Vorträge zur Situation und Diskriminierung von Roma in Ungarn, Südosteuropa und Tschechien

Cafe Courage Döbeln Treibhaus e.V. Bahnhofstraße 56 04720 Döbeln

Anhand dreier (Teil-)Regionen wird die Situation von Roma im östlichen Europa geschildert. Dabei spielen insbesondere die Debatten um s.g. sichere Herkunftsländer in Südosteuropa, der zunehmene Antisemitismus und Antiromaismus im Zuge einer erstarkenden Neuen Rechten sowie die schwierige sozioökonomische Situation vieler Roma in Osteuropa eine Rolle. Die Referent_innen haben teilweise selbst in den jeweiligen Regionen eine zeitlang gelebt und schildern auf verschiedenen Ebenen die schwierige Lage der Roma, in dem u.a. auch auf verschiedene Formen der Diskriminierung eingegangen wird. Die Referent_innen engagieren sich in verschiedenen Projekten für die Belange von Roma in Ungarn, Südosteuropa und Tschechien. Der Blogger Michael R. (www.ecoleusti.wordpress.com) lebte drei Jahre in Tschechien und nahm an diversen Gegenprotesten teil, Richard Gauch engagiert sich bei der Gruppe „Leipzig Korrektiv“ und Ricky Burzlaff ist Vorsitzender des Vereins „Verantwortung für Flüchtlinge“. Nach den Vorträgen bleibt selbstverständlich genügend Raum und Zeit für Fragen und Diskussion. Weitere Infos hier.


13. Oktober ab 15 Uhr, Gedenktreffen zur würdigen Erinnerung an die Opfer des Genozids an den Roma in Lety bei Písku

Um 15 Uhr Treff auf dem Parkplatz vor der Schweinemastanlage. Das anschließende Gedenktreffen findet an der nordwestlichen Ecke der Anlage statt. Es findet ebenfalls eine geführte Begehung der Orte des Genozids statt.

Die Veranstaltung wird von der Vereinigung Konexe organisiert.


 

 

Michael von der Recherchegruppe Maulwurf

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