Dokumentiert: Diskriminierung von Rom_nja auf Wohnungsmarkt [Zentralrat Deutscher Sinti und Roma]

Ein interner Vermerk der Wohnungsgenossenschaft Hameln ruft Empörung und Kritik des Minderheitenrates Deutschlands hervor

10.04.2019 – Eine rassistische Bemerkung auf einem Formblatt für Wohnungssuchende sorgte vor einigen Tagen für heftige Kritik an der Wohnungsgenossenschaft Hameln (WGH) / Niedersachsen.

Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der WGH hatte einer 68-Jährigen eine Bescheinigung über eine vergebliche Bewerbung auf eine Zweizimmerwohnung übersandt. Neben den persönlichen Daten stand nicht nur der Satz „Es liegen derzeit keine Angebote vor“, sondern auch die Bemerkung „1 Pers.; leichter Zigeunereinschlag; besser nichts anbieten“ – offenbar ein interner Vermerk, der nicht nach außen dringen sollte.

Die Hamelerin war sprachlos und empört. Ihre Mutter und andere Familienmitglieder seien in der NS-Herrschaft als „Zigeuner“ verfolgt, in Konzentrationslager gesperrt oder von den Nazis ermordet worden. Die rassistische Bemerkung trifft sie damit umso mehr, heißt es im Artikel auf stern.de.

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