Ladenbesitzerin aus Berlin-Neukölln will keine Roma in ihrem Geschäft

ARTBRUT

Ein rundes Verbotszeichen mit dem durchgestrichenem Wort „Roma“ prangt an der Tür eines Esoterik-Ladens in Neukölln. Die Inhaberin wüsste sich nicht mehr anders zu helfen, erklärt sie – zu oft sei sie bestohlen worden.

Es ist ein kleiner Laden in der Emser Straße. Im Angebot hat das Geschäft Duftkerzen und Esoterik-Artikel. Doch eine Minderheit ist hier nicht willkommen. Welche das ist, steht deutlich auf einem runden Verbotsschild mit rotem Querstrich geschrieben: Roma!
www.bz-berlin.de

roma neukoelln

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ein Kommentar

  1. […] Am Bild der kriminellen Z Wort (Vgl. : https://ecoleusti.wordpress.com/2014/05/31/was-zu-benennen-ist-antiromaismus/ und https://ecoleusti.wordpress.com/2013/07/15/z-wort-stereotypen/ ) wird permanent gearbeitet und Vorbehalte werden fortgesetzt und -geschrieben. So gab es jüngst in Leipzig zwei Vorfälle, welche dies belegen. Siehe hier meine Dokumentation dazu: https://ecoleusti.wordpress.com/2016/06/17/dokumentiert-antiromaismus-reudnitz-juni-2016/ und https://ecoleusti.wordpress.com/2016/04/03/alltaglicher-antiromaismus-in-leipzig-april-2016/ Abgesichert sind solche Zerrbilder nachwievor auch durch den ungebrochenen Willen der weißen Mehrheit, an der eigenen Ignoranz nichts ändern zu wollen und zu müssen. Trotz Forderungen einzelner Romaverbände kann mensch auch in Leipzig wie selbstverständlich in Gaststätten Z Wort Schnitzel bestellen und die dazu passende Soße im Supermarkt kaufen. So als hätte es die NS Verfolgung nie gegeben (Vgl. den DDR Bürgerrechtler Reimar Gilsenbach (Oh Django, sing deinen Zorn- Sinti und Roma unter den Deutschen, Berlin, 1993) bei einem Besuch im Forsthaus Raschwitz (Markleeberg) zu DDR Zeiten: Z Wort Schnitzel vs. N Wort Schnitzel -> „Du Schwarzer Zigeuner“ vs. „Du […] N Wort “ -> Wäre das möglich? Was passiert bei Ihnen im Kopf wenn Sie diesen Vergleich hören?). Und wenn sich wieder einmal ein ZDF Moderator (Peter Hahne) aufschwingt, die armen Lebensmittel könnten ja nichts für die Diskriminierung der Minderheit, so wird verkannt, dass es selbige Spezialität vor 1945 nirgendwo gab. Zumindest ist kein deutschsprachiger Kochbucheintrag bekannt (Vgl. http://www.sprachlog.de/2013/08/16/lustig-ist-das-rassistenleben/ ). Und selbst wenn das Z Wort nicht verwendet wird, weiß jede_r, was gemeint ist: https://ecoleusti.wordpress.com/2016/06/20/ladenbesitzerin-aus-berlin-neukolln-will-keine-roma-in-ih… […]

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