Dokumentiert: „,Schaut her, ich bin euer Vorurteil'“ (jungle-world.com)

Es war das blutigste politische Attentat in der österreichischen Nachkriegsgeschichte: Am 4. Februar 1995 wurde im burgenländischen Oberwart von Rechtsextremen ein Anschlag verübt, bei dem vier junge Roma starben. 20 Jahre später bereitet sich die kleine Siedlung auf eine große Gedenkfeier mit viel politischer Prominenz vor.

»Was machen Polizisten, wenn sie einen Bären fangen wollen? Sie holen einen Hasen aus dem Stall und prügeln ihn, bis er zugibt, dass er ein Bär ist.« Ein Witz, der nicht zum Lachen gedacht ist. Stefan Horvath gibt ihn zum Besten, um zu erläutern, wie sich die Polizei in Oberwart gegenüber den Roma verhalten habe, als er jung war.

Heute, sagt er, sei das Verhältnis viel aufgeklärter. Aber damals seien zu jedem Anlass Polizisten »in die Siedlung« gekommen, um junge Roma festzunehmen, sie eine Weile ihrer Freiheit zu berauben und erst, wenn alle »polizeiliche Behandlung« kein Ergebnis brachte, wieder rauszuschmeißen.

Den gesamten Artikel von Lisa Bolyos, erschienen in der Jungle World vom 29.1.2015, könnt ihr hier lesen.

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