Dokumentiert: [tschechische] Regierung plant Kampagne gegen Rassismus und Gewalt (Radio Prag)

In der Rubrik „Täglicher Nachrichtenüberblick“ berichtet Radio Prag am 26.3.2014 folgendes:

26-03-2014 19:09 | Till Janzer

Regierung plant Kampagne gegen Rassismus und Gewalt

Die tschechische Regierungsagentur für Inklusion plant eine Kampagne gegen Rassismus und Gewalt. Diese soll im September starten und zielt auf Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren. Dabei soll gegen „Mythen und Falschinformationen über die ethnischen Minderheiten“ des Landes angekämpft werden, unter anderem kommen dabei Opfer von rassistischer Gewalt zu Wort. Nutzen wollen die Koordinatoren der Kampagne dafür sowohl neue als auch herkömmliche Medien. Zudem sollen Schulen eingebunden werden, vor allem im Kreis Ústí nad Labem / Aussig in Nordböhmen sowie im Mährisch-Schlesischen Kreis. Für die Finanzierung kann die Regierungsagentur auf Gelder der Europäischen Union zurückgreifen.

In Tschechien ist vor allem der Rassismus gegenüber der Roma-Minderheit ein Problem. Im Sommer vergangenen Jahres veranstalteten Rechtsradikale fast jedes Wochenende Aufmärsche, die sich gegen Roma richteten.

Quelle: http://radio.cz/de/rubrik/bulletin/taeglicher-nachrichtenueberblick-2014-03-26

Bereits am 18.3.2014 gab es unter der Rubrik „Nachrichten“ folgende Meldung:

Premier Sobotka verspricht Ursachen der Roma-Diskriminierung zu lösen

18-03-2014 14:48 | Martina Schneibergová

Der tschechische Premier Bohuslav Sobotka (ČSSD) versprach dem Europarat, sich mit den Ursachen der Roma-Diskriminierung in Tschechien zu beschäftigen. Dies schrieb Sobotka in einem Brief, mit dem er auf ein Schreiben des Menschenrechtsbeauftragten des Europarats, Niels Muižnieks, reagierte. Der Menschenrechtsbeauftragte brachte in seinem Brief vom Ende Februar seine Beunruhigung durch die gegen die Roma gerichteten Aktionen zum Ausdruck, die seinen Worten zufolge oft von Extremisten organisiert werden. Der tschechische Premier erklärte in seinem Brief, seine Regierung werde sich gegen die Diskriminierung der Roma stellen. Eine der Prioritäten seines Regierungskabinetts sei, so der Premier, der Aufbau einer toleranten Gesellschaft, die jedwede Form von Gewalt oder Diskriminierung ablehnt.

Quelle: http://radio.cz/de/rubrik/nachrichten/premier-sobotka-verspricht-ursachen-der-roma-diskriminierung-zu-loesen

 

Beide Zugriff 26.3.2014 22:16 Uhr

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