LUSTIG IST DAS RASSISTENLEBEN, FARIA, FARIA, HO

ARTBRUT

Wenn man sich die fast wöchentlich hochkochenden Diskussionen um politisch korrekte Sprache betrachtet, bekommt man schnell das Gefühl, der Deutschen heiligste Kulturgüter seien Schnitzel mit Paprika-Zwiebel-Soße, aufgeschäumter Zucker mit Schokoladenüberzug und schwedische Kinderbücher aus den vierziger Jahren in ihrer deutschen Übersetzung aus den fünfziger Jahren. Die ersten zwei dieser Dinge dürfen keinesfalls ihre „althergebrachten“ Namen ändern, das dritte darf keinesfalls sprachlich überarbeitet werden, denn das würde ja den Originaltext… äh, die Originalübersetzung… ach, egal, wir haben über Pippi Langstrumpf im Sprachlog so ziemlich alles gesagt, was zu sagen ist. Heute soll es um das Schnitzel gehen.

[Hinweis: Der folgende Text enthält Beispiele rassistischer Sprache.]

Der Stein des Anstoßes ist dabei nicht, wie vielleicht zunächst zu vermuten wäre, die Rezeptur, bei der (je nach Sichtweise) ein leckeres Schnitzel durch eine Soße aus verkochten Paprika und Zwiebeln verdorben wird oder eine leckere Soße aus Paprika und Zwiebeln durch ein trockenes Stück…

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