Aktion: Leipzig gegen Rassismus

Am 29.7.2013 nahmen wir uns ein bisschen Farbe mit zum Bayrischen Bahnhof in Leipzig, um das im Video zu sehende rassistische Graffiti zu entfernen.

Zu Hause in Leipzig?

Zu Hause in Leipzig?

Dass es sich bei dem betreffenden Wort um eine verächtliche Bezeichnung für Menschen handelt, wurde bereits zu genüge an anderer Stelle erläutert („Z Wort“ – sprachliche Reproduktion alter Stereotypen?).

Unauffälliger Rassismus?

Unauffälliger Rassismus?

Wir möchten mit der Entfernung des Begriffs aus dem öffentlichen Raum jedoch weder ordnungspolitische Vorstellungen einer “sauberen” Stadt unterstützen, noch die Notwendigkeit ignorieren, gesamtgesellschaftlich eine notwendige Debatte bzgl. solcher Bezeichnungen zu führen.

Wir fragen uns aber, warum dieses Graffitti scheinbar mehrere Monate ungestört und unbeschädigt im öffentlichen Raum prangen konnte, ohne dass sich jemand daran gestört hat. Die Stadt Leipzig wird darüber hinaus nicht müde, ihre “Weltoffenheit” zu betonen. In den beginnenden 2000er Jahren galt Leipzig als Ort, in dem Nazis wenn sie demonstrieren wollten, auf harten Widerstand trafen.

Eine Debatte bzgl. Antiromaismus scheint deswegen noch längst nicht befriedigend in Gang gekommen sein.

In einem Artikel von Radio Mephisto vom 30.8.2010 zeigt sich das um so deutlicher: “Leipziger Bürger gegen Sinti und Roma” (Vera Ohlendorf).

Danke an alle Beteiligten!

Aktionsgruppe Maulwurf

Danke K. für den Hinweis!

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